§1 Name und Sitz des Vereins

  • Der Verein trägt den Namen (IKM e.V.) „ Internationaler Kulturkreis Moers e.V. “
  • Er hat seinen Sitz in Moers; er ist ins Vereinsregister des Amtsgerichtes Moers eingetragen
  • Der Verein ist ein Zusammenschluss der demokratischen Grundsätzen verpflichteten Vereinigungen und interessierten ausländischen und deutschen Bürgern.

§2 Selbstlosigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt unmittelbar und ausschließlich gemeinnützige bzw. mildtätige Wohlfahrtszwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. 1977 (§§2f.A0) in der jeweils gültigen Verfassung

  • Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
  • Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keine Anteile am Vereinsvermögen.
  • Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigt werden.

§3 Aufgaben

Der Verein gründet sein Wirken zur Förderung der Menschen mit Zuwandergeschichte auf die Prinzipien der Selbsthilfe.

Der Verein IKM setzt sich ein:

  • Für eine bessere Verständigung zwischen den verschiedenen Nationalitäten und Kulturen der hier lebenden ausländischen und deutschen Bürger.
  • Für eine bessere Integration der 2. und 3. Generation der hier lebenden Ausländer – insbesondere durch Weiterbildungsmaßnahmen und kulturelle Angebote.
  • Für die Teilnahme de Ausländer am kulturellen, sozialen und politischen Leben in der Bundesrepublik Deutschland.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Unterhaltung einer internationalen Begegnungsstätte.

§4 Mitgliedschaft

Mitglied des IKM kann werden:

  • Jede natürliche Person die die Ziele des IKM unterstützt
  • Mitglieder die sich hauptamtlich bei dem Verein IKM tätig sind, können nicht in den Vorstand gewählt werden.
  • Für die Zeit, in der ein Mitglied Angestellter des Vereins ist, ruht die Mitgliedschaft.
  • Über den schriftlichen Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand innerhalb 3 Monaten.
  • Ein Mitglied kann seinen Austritt aus dem Verein unter Einhaltung der Frist von 3 Monaten durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand bewirken.

Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat, so kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von von 3 Wochen nach Mitteilung des Beschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.

Es wird ein Mitgliedsbeitrag erhoben. Über die Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung.

§5 Fördermitgliedschaft

Vereine und Einzelpersonen, die den Verein finanziell unterstützen wollen, können Fördermitglied werden.

  • Der Mitgliedsbeitrag für Fördermitglieder beträgt mindestens 50 Euro pro Jahr.
  • Fördermitglieder haben alle Rechte von Mitgliedern, ausgenommen das aktive und passive Wahlrecht.

§6 Organe

Organe des Vereins sind:

  • Die Mitgliederversammlung
  • Der Vorstand §7 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einberufen.

  • Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einberufen, wenn das Interesse dieses erfordert, oder die Einberufung von einem Drittel aller Vereinsmitglieder unter Angabe der Gründe verlangt wird.
  • Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorstand unter Wahrung einer Einladungsfrist von drei Wochen mit gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung.
  • Jede Satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Vereinsmitglieder. Jedes Mitglied hat nur eine Stimme.
  • Soweit keine anderen Mehrheiten vorgeschrieben sind, beschließt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere:

  • Der schriftliche Jahresbericht des Vorstands entgegenzunehmen und zu beraten
  • Die Jahresabrechnung abzunehmen und über die Entlastung des Vorstandes zu beschließen.
  • Den Vorstand zu wählen
  • Über die Satzung, Satzungsänderung sowie die Auflösung des Vereins zu bestimmen)

Zwei Revisionen, die nicht dem Vorstand angehören und auch nicht Mitarbeiter des Vereins sein dürfen, zu wählen und deren Bericht für den vergangenen Zeitraum entgegen zu nehmen. Aufgabe der Revisoren ist außerdem, auf die Einhaltung der Satzung durch den Vorstand zu achten.

§8 Vorstand

Der Vorstand besteht aus 5 Mitgliedern, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden.

  • Der Vorstand soll soweit als möglich aus mindestens 4 Nationen bestehen.
  • Der Vorstand wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden, 2 Stellvertreter, den Kassierer und den Schriftführer.
  • Der Vorstand kann weitere Mitglieder mit beratender Stimme hinzuziehen. Hierbei sollen auch die Vereine berücksichtigt werden, die nicht durch Mitglieder im Vorstand vertreten sind.
  • Die Amtszeit des Vorstandes beträgt 2 Jahre.
  • Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Je 2 Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
  • Die jeweils amtierende Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit solange im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind und ihre Amtstätigkeit aufnehmen können.
  • Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er hat insbesondere auch die Aufgabe des Abschlusses und der Kündigung von Arbeitsverträgen.
  • Vorstandssitzungen finden mindestens 6 mal im Jahr sowie nach Bedarf statt. Die Einladung zu Vorstandssitzungen erfolgt durch den Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch einen der beiden Stellvertreter schriftlich unter Einhaltung der Einhaltungsfrist von mindestens 1 Woche.
  • Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitgliedern anwesend sind.
  • Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. §9 Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins

Für den Beschluss, die Satzung zu ändern oder den Verein aufzulösen, ist eine Dreiviertel-Mehrheit der nominellen Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden. Wenn nicht ¾ der nominellen Mitglieder anwesend sind, wird der Beschluss auf eine 3 Wochen später einberufene Mitgliederversammlung vertagt; hier ist die ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen an den Deutschen paritätischen Wohlfahrtsverbandes Landesverband Nordrhein-Westfalen mit der Auflage, es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige bzw. mildtätige Wohlfahrtszwecke zu verwenden.

 

Beschlossen am 15.10.1989